Botschafterin Gudrun Steinacker besucht die NRO Humanitarna Familija

01.07.2015

Botschafterin Gudrun Steinacker hat am 1. Juni 2015 die NRO Humanitarna Familija besucht, die seit sieben  Jahren zwei Mal im Jahr Anfang Juni und Anfang September behinderten Kindern und ihren Angehörigen aus Serbien, Bosnien und Hercegowina, Mazedonien und Montenegro einen einwöchigen kostenlosen Aufenthalt an der montenegrinischen Küste ermöglicht.

Auch der frühere Präsident des Deutschen Naturschutzbundes Helmut Röscheisen und seine Ehefrau waren unter den Besuchern.

Zur Musik der Gruppe Pljevaljski tamburaši tanzten die Gäste und die Einwohner von Dobra Voda in den Sonnenuntergang am Strand von Dobra Voda.


Familie mit Herz: Nächste Gruppe von Kinder mit Entwicklungsstörungen in Bar

17.06.2013

Im Ort Veliki Pijesak endete gerade der zehntägige Urlaub der ersten Gruppe der Kinder mit Entwicklungsstörungen und deren Begleiter, der von der Organisation „Humanitarna Familija“ vorbereitet und durchgeführt wurde. Diese einmalige humanitäre Vereinigung, geleitet von Alen Efović, einem Montenegriner, der in Paris lebt und arbeitet, nahm 160 Gäste aus Berane, Bijelo Polje, Pljevlja, Velika Plana, Kruševac, Zenica, Sarajevo, Mostar, Skoplje, Veles und Strumice auf. Ausser kostenloser Unterkunft und Verpflegung, sind noch ein reiches kulturelles Programm, sowie der traditionelle Ausflug bis zum Kloster Ostrog auf dem Plan. Die „Humanitarna Familija“ hat in den letzten sieben Jahre, in 13 Touren, in Veliki Pijesak mehr als 1.300 Kinder mit dessen Begleitspersonen empfangen.

„Um uns herum sind Menschen guten Willens und mit grossem Herz. Noch einmal zeigte sich, dass Bar eine Seele hat und weder Religion noch Nationalität von Wichtigkeit sind, darüber waren sich alle einig“, sagte für „Vijesti“ Efović.

Der Humanist aus Paris, geboren in Berane, ist der Stadtgemeinde Bar, dem Roten Kreuz in Bar, dem Hafen in Bar, sowie den Unternehmen „GSB“, „Brkanović“, „Kalamper“, „Rašketić“, „Plavi Jadran“ für geleistete Hilfe enorm dankbar. Geholfen hat, so wie es jeder einzelne konnte – KUD Rumija veranstaltete ein aussergewöhnliches Konzert, die Journalistin Alma Ljuca hat einen Spot über das Projekt bereitet, der Philanthrope und Humanist Pedja Marinović hat ein Bild gespendet, der Schauspieler Slobo Marunović hat unsere Teilnehmer besucht...

Der deutsche Geschäftsmann Michael Bader, der diesem Projekt in letztem Jahr beitrat, aktualisierte die Webseite www.humanitarnafamilija.org, für welche er mehr als 900 Photos aufgenommen hat, ermöglichte freies WLAN, und den Preis, den er beim Wettbewerb der NGO „Ozon“, erwarb, tauschte er gegen Nahrung, die den Gästen serviert wurde. Er wird ebenfalls wieder die „humanitäre Kasse“ initiiren und die Touristen können ihre finanziellen Beiträge für das Projekt spenden. Diese Kasse befindet sich in touristisch-informativen Büro´s in ganz Bar, sowie in den touristischen Appartements in Utjeha und Veliki Pijesak.          

„Die Menschen, die hier arbeiten, tun es mit viel Liebe und Herz. Ich habe den Gästen untersagt sich zu bedanken. Unterstützt wurden wir ebenso vom Wettbewerb für die Erteilung  der Mittel von Glückspielen. Nach dem FAKT uns  im Jahr 2012 geholfen hat, gibt es auch solche, die helfen aber anonym bleiben möchten. In jedem Fall bereiten wir uns im September auf den Empfang der zweiten diesjährigen Gruppe dieser Kinder und deren Begleiter, mit der gleichen Liebe und Aufmerksamkeit vor“, betont Efović.


Neue Aktion der "Humanitarna Familija": Unvergessliches Treffen in Pale

21.09.2012

Mit Hilfe der Organisation durch die "Humanitarna Familija" fand in den letzten sieben Tagen in Pale eine Gruppe von 20 Mitgliedern der Vereinigung querschnittsgelähmter Personen aus Bar und der NGO "Adria", welche sich um Kinder mit besonderen Bedürfnissen sorgt, Unterkunft. Die Unterkunft dort unterstützen die Stadtgemeinde Bar und die Vereinigung - Hilfe für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen "Sunce" (Sonne) aus Pale, im Einklang mit der Vereinbarung über humanitäre Zusammenarbeit zwischen Bar und Pale, welche im vorigen Monat in Bar unterzeichnet wurde.

Alen Efović, Leiter der "Humanitarna Familija" betonte, dass es um ein erneutes Treffen geht, nachdem die Kinder aus Pale in diesem Sommer zu Gast bei der "Humanitarna Familija" in Dobra Voda waren.

- Es ist unmöglich mit Worten zu beschreiben, wie man uns in Pale empfangen hat und was wir dort alles gesehen haben. Wir waren in den Räumlichkeiten von "Sunce" und im Gebäude des Republikaner Roten Kreuzes in Pale untergebracht. Mit den freundlichen Gastgebern besuchten wir Bjelašnica, Majdan, Vrelo Bosne, Pale, Baščaršija, Jahorina, ..... Zufriedenheit, Glück und neue Erfahrungen unserer neuer Mitglieder sollte man gesehen und erlebt haben, sagte zu "Vijesti" Marta Andjelić, Präsidentin der NGO "Adria".

Sie fügte hinzu, dass die Humanitarier aus Bar auf eine Weiterentwicklung dieser Geschichte, als schönes Beispiel von Zusammenarbeit mit Verwirklichung der Ziele und Aufgaben, für welche sie leben, hoffen und das "Adria" sich bemühen wird, im Einklang mit ihren Möglichkeiten, die Schützlinge von "Sunce" in Bar zu bewirten.


Ungewöhnliche Spende des Deutschen Michael Bader: „Humanitarna Taksa“ von 3.000 Euro

31.08.2012

Der Deutsche Michael Bader, welcher in den letzten Jahren Appartements in Utjeha vermietet, hat eine Geste, die des Lobes wert ist, getan und aus eigener Initiative mit Hilfe zweier Kollegen aus Utjeha hat Michael in diesem Sommer 3.000 Euro für Zwecke der Vereinigung „Humanitarna Familija“, welche sich in Veliki Pijesak um Kinder mit besonderen Bedürfnissen sorgt, gesammelt.

Inspiriert vom wohltätigen Engagement unseres Landsmannes Alen Efović, welcher in Paris lebt und arbeitet und in der Saison in Veliki Pijesak kostenlose zehntägige Unterkünfte für Kinder mit besonderen Bedürfnissen aus der ganzen Region organisiert, kam Bader auf die Idee, diese humane Mission konkret mit zu unterstützen.

Michael hat in diesem Sommer jeweils einen Euro vom Preis jeder Übernachtung seiner Gäste zur Seite gelegt. Dies erfolgte unter dem Namen „Humanitarna Taksa“. Dann kaufte er 40 Spardosen, welche er als „humanitäre Spardosen“ in der ganzen Stadtgemeinde, in touristischen Auskunftsbüro´s und in privaten Appartements verteilte um Geld für diese Zwecke zu sammeln. 885 Euro enthielten die Spardosen und Michael und zwei weitere Vermieter privater Unterkünfte in Utjeha, haben im Namen dieser „Humanitarna Taksa“ noch 2.140 Euro zusammengesammelt. Meine Hochachtung – sagte Efović.

Mit diesem Geld wird ein Teil der Nahrungskosten für insgesamt 163 Kinder mit besonderen Bedürfnissen aus 22 Städte der Region gedeckt. Diese Kinder kommen am Freitag nach Veliki Pijesak. Für zehn Tage bekommen sie kostenlose Unterkunft in zehn Objekten, welche ihnen von Humanisten aus Veliki Pijesak zur Verfügung gestellt werden. In der „Humanitarna Familija“ hofft man, dass sich dieser wohltätigen Mission noch einige Wohltäter anschliessen werden, um die Nahrung für ihre Schützlinge zu besorgen. Sehr interessant ist es, dass diese NGO schon jahrelang ein richtiger Promoter der Sorge für Kinder mit besonderen Bedürfnissen ist. Ihre Aktivitäten hat die Stadtgemeinde Bar geachtet und durch eine Sonderpartnerschaft von Anfang der Saison unterstützt. Von Jahr zu Jahr wird die Anzahl der Kinder, welche diesen Service aus dieser Region der Riviera benutzen, grösser. Deren Eltern sind hoch zufrieden mit der Art und Weise wie die kleinen Gäste aufgenommen werden. Service und Behandlung der „Humanitarna Familija“ sind vollends eingestellt auf die gesundheitlichen Störungen und die Bedürfnisse der kleinen Gäste. Ein ganz besonderer Dank gilt den Gründern der „Humanitären Familie“.


Vereinbarung zwischen der Gemeinde Bar und der NGO "Humanitarna Familija"

07.08.2012

Der Bürgermeister von Bar Žarko Pavićević hat sich heute mit den Vertretern der NGO „Humanitarna Familija“ Alen Efović und Razija Crnovršanin, welche schon jahrelang Kindern und Erwachsenen mit besonderen Bedürfnissen helfen, getroffen.

Bei diesem Treffen war auch Milenko Vojinović, Vertreter der Vereinigung „Sunce (Sonne)“ aus Pale, welche Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen Hilfe leistet.

Die NGO „Humanitarna Familija“ und die Vereinigung „Sunce“ haben ein Übereinkommen über Zusammenarbeit unterschrieben, wobei es zum Austausch von Kindern während der Sommer- und Wintersaison kommen soll.

Efović und Vojinović betonten, dass die Unterschreibung dieses Übereinkommens von grosser Bedeutung für beide Organisationen ist. Die Hilfeleistung trägt dazu bei, dass neue Erfahrungen gesammelt und neue Bekanntschaften geschlossen werden.

- Vom 31.08. bis 10.09. werden in Bar, neben den Kindern aus Pale, auch Kinder aus 22 Städten aus Bosnien-Herzegowina, Serbien, Mazedonien und Montenegro Unterkunft finden. Anfang September werden zwanzig unserer Kinder aus Bar Pale besuchen, wo sie sieben Tage verweilen. Sie werden  Jahorina, Igman, Bjelasica, Sarajevo, Vrelo Bosne besuchen und sich mit Kindern aus Pale anfreunden.

- Die Vereinigung für die Hilfe von Kindern und Jugendlichen „Sunce“ aus Pale hat 64 Mitglieder und ist die Bekannteste in der Region. Wir freuen uns sehr über die Mitarbeit mit Montenegro und dieser Organisation, welche in den letzten sechs Jahren ausgezeichnete Ergebnisse erbracht hat. Ich glaube, dass wir Dank diesem Übereinkommen auch andere Organisationen kennelernen und unsere Aktivitäten und Projekte erweitern, welche den Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen von grosser Bedeutung sein werden.

Der Bürgermeister betonte, dass die lokale Verwaltung sehr stolz auf die Arbeit der NGO „Humanitarna Familija“ ist, welche schon jahrelang selbstlos Unterstützung den schwächsten Gesellschaftsgruppen leistet.

- Mich freut sehr ihre Verbundenheit mit den Ländern aus der Region. Das Projekt, welches sie realisieren, ist ein Beweis dafür, dass Grenzen für Menschen die sich vereinen möchten, nicht bestehen und noch eine Bestätigung, dass Bar eine Stadt ist, die offen ist für alles. Es freut mich, dass es weiterhin humane Menschen gibt, die denen helfen, die es am meissten nötig haben. Die NGO „Humanitarna familija“ ist ein Beispiel dafür, wie man arbeiten soll und deshalb wird sie mit der Stadtgemeinde Bar, die ein sicherer Partner für alle humanitäre Aktionen ist, einen Vertrag für die nächsten fünf Jahre abschliessen – beendete Pavićević.  


Das Gebiet „Veliki Pijesak“ in der Nähe von Bar ist eine grosse humanitäre Familie

18.05.2012

Gute Menschen aus Dobra Voda

Bar – In einer Zeit, in der Menschen sich immer mehr um sich und ihre eigenen Probleme kümmern, verdient die Hilfsbereitschaft der Menschen im bekannten Touristenort Dobra Voda ein öffentliches Lob. Die Einwohner und die Beschäftigten im Tourismus in Veliki Pijesak haben alle, ohne Ausnahme uneigennützig, die Philanthrope der NGO „Humanitarna Familija“ unterstützt, welche sechs Jahre ununterbrochen behinderten Kindern hier einen kostenlosen Sommerurlaub ermöglicht haben. Insgesamt 135 Kinder mit Begleitung aus Mostar, Zenica, Pale, Kragujevac, Podgorica, Ivanjica, Pančevo, Subotica und Mazedonien verbrachten zehn Tage in Veliki Pijesak, in Häusern, welche für diese Gelegenheit bereitgestellt wurden. Die nächste Aktion und die Ankunft der zweiten diesjährigen Gruppe ist bereits für den 31. August angesagt.

"Viele Menschen haben uns unterstützt, ein Dank an alle! Humanität gibt uns die Kraft und einen Sinn im Leben. Gott sei gedankt, dass wir mit reinem Herzen geben können. Solche Aktionen bereichern unsere Seele. Wir sind diese NGO, welche die Barriere für all das heutige Elend und die Probleme sprengt. Wir sind glücklich, dass wir in der Lage waren, diesen Kindern das Leben ein wenig zu verschönern. Es gibt kein grösseres Glück als das Lachen eines Kindes und Augen voller Dankbarkeit" – sagte für „Vijesti“ der Gründer der NGO „Humanitarna Familija“ Alen Efović (40).

Geboren in Berane, heute Unternehmer im Pariser Vorort Montroj, stellt Efović jeden Juni und September seine dienstlichen Pflichten beiseite und kommt mit seiner Familie nach Bar zu dieser humanen Mission. Von Jahr zu Jahr hat Alen mehr Beistand anderer Humanisten, vor allem in Mrkojevići.

Geholfen hat jeder wie er konnte: Die Stadtgemeinde Bar hat drei Busse für die traditionelle Fahrt zum Kloster Ostrog zur Verfügung gestellt, „Pljevaljski Tamburaši“ gaben ein kostenloses Konzert gemeinsam mit den Sängern Ema Čivović und Ibrahim Mekić. Elvis Kalezić hat mit seiner Zisterne Wasser zu den Häusern gebracht, in welchen die Schützlinge der „Humanitarna Familija“ untergebracht waren. Sead und Nihad Šukurica haben diesen Kindern Garderobe geschenkt. Frühstück für alle zehn Tage hat der Deutsche Michael Bader, der heute in Dobra Voda wohnt und Generalsponsor der Seite www.humanitarnafamilija.org ist, geschenkt.

"Ich habe etwa 800 Bilder gemacht und jetzt habe ich zum ersten Mal mit dieser Organisation gearbeitet. Im vergangenen Sommer habe ich meine Hilfe angekündigt, sowie die In-Gang-Setzung der humanitären Gebühr in Veliki Pijesak für diese NGO. Die ersten beide Tage waren für mich etwas Neues, es war ein wenig schwer Kinder zu sehen und nicht glauben können, wie diese leben. Später habe ich eingesehen, dass es Menschen sind, welche normal leben wollen, welche mit uns spielen und lachen wollen, wie alle anderen auch. Die Barriere wurde überwunden. Jetzt wünsche ich, dass es weiter so geht – und noch besser" – sagt Bader.

Ausser in unseren Köpfen sind die Barrieren auch räumlich gesprengt – Familie Brkanović hat eigenmächtig eine Rampe für Rollstühle angebracht, als sie gesehen haben, dass die Begleitpersonen Mühe hatten, die Kinder zum Strand zu bringen. Nahrung kam von allen Seiten – Tafel in Podgorica, Mijo Šćepanović und Fikret Striković, Konditoreien „Plavi Jadran“ und „Karadjuzović“, Nikola Marković, Duško Petrović... Dušan Kezić Keza aus Kruševac verliess sein Engagement bei Radio-Kruševac und seinen Job im Elektrizitätswerk, um hier 11 Tage freiwillig und kostenlos zu arbeiten.

"Unsere Mission ist es, die Menschen guten Willens zu vereinen und mit humanen Taten Menschen in Not in Montenegro, Serbien, Bosnien-Herzegovina und Mazedonien zu helfen. Den Einwohnern von Dobra Voda alle Achtung. Anfängliche Unsicherheiten sind Vergangenheit. Wenn wir nicht da waren, dann sind die Menschen alleine an den Strand gekommen, um den Kindern zu helfen. Neue Menschen, die zu uns kommen, sind ängstlich und fragen sich „Kann ich das?“ – Ja, wir können alle – alle können helfen. Es war unserer Wunsch, dass die Kinder bei all unserem guten Willen die Wärme dieser Region fühlen. Und deshalb gab es ein Meer von Tränen zum Abschied, soviel Emotionen, Glück und Liebe, ich kann es ihnen nicht beschreiben" – betonte Efović.

Das Herz tut dir weh, wenn du siehst, dass ein Kind keine Banane kennt

Die Aktivisten der „Humanitarna Familija“ betonten, dass ein grosser Teil ihrer kleinen Schützlingen bisher nie am Meer waren. Ein grosser Teil der Familien, in welche diese Kinder leben, werden im Alltag mit enormen finanziellen Problemen konfrontiert.

Du kannst dir nicht vorstellen, wie schwer dir ums Herz ist, wenn das Kind fragt: „Was ist das?“, wenn du ihm nach dem Mittagessen eine Banane reichst – sagten die Humanitarier von Veliki Pijesak.


Pljevaljski Tamburasi geben Konzert für "Humanitarna Familija"

01.05.2012

Die bekannte montenegrinische Musikgruppe "Pljevaljski Tamburasi" unterstützt die Arbeit der "Humanitarna Familija" mit einem kostenlosen Konzert.

Das Konzert findet am 3. Juni 2012 um 18.00 Uhr in Dobra Voda - Veliki Pijesak statt.

Alle Anwohner und Urlauber sind eingeladen, zusammen mit der "Humanitarna Familija" und den "Pljevaljski Tamburasi" einen schönen Abend mit Musik und Tanz zu verbringen.

Wir bedanken uns für die Unterstützung und freuen uns auf viele Gäste!


NGO "Humanitarna Familija" zu Besuch beim Bürgermeister der Gemeinde Bar

20.04.2012 

Der Bürgermeister der Gemeinde Bar, Žarko Pavićević, empfing heute Vertreter der "Humanitarna Familija", Alen Efović und Anđelijom Šćepanović, welche alljährlich Menschen mit besonderen Bedürfnissen unterstützen.

Die letzten fünf Jahre stellte Alen Efović sein Haus in Veliki Pijesak Menschen mit besonderen Bedürfnissen, vor allem den Ärmeren unter ihnen, zur Verfügung. In dieser grosszügigen Aktion schliessen sich ihm und seiner Familie etwa zehn Nachbarn an, welche auch ihre Häuser für kostenlosen Aufenthalt zur Verfügung stellen.

Bei dieser Gelegenheit hat Efović dem Bürgermeister ein Dankschreiben für grosse Unterstützung und Verständnis für die Notwendigkeit zur Verbesserung der Lage der Personen mit Entwicklungsstörungen übergeben.

- Ihr Besuch bei der "Humanitarna Familija" im September 2011 hat uns alle sehr gefreut und bestätigt, dass Sie die Arbeit dieser Organisation unterstützen und die Bedürfnisse und Probleme der Invaliden, welche die höchstriskante Gruppe in der Geselschaft darstellen, verstehen. Mit Ihrem Besuch zeigten Sie menschliche Widmung zu Bedürfnissen dieser Personen als ein Bürger von Bar, sowie als Bürgermeister – sagte Efović.

Pavićević bedankte sich für das übergebene Dankschreiben und sagte, dass es für ihn eine besondere Bedeutung hat, weil sie aus einer Organisation stammt, welche grosse Unterstützung den meist verwundbaren geselschaftlichen Gruppen gibt und somit wird er in der Stadtgemeinde Bar einen sicheren Partner in allen zukünftigen Aktionen haben.

Die NGO „Humanitarna familija“ wird auch in diesem Jahr in Dobra Voda etwa 130 entwicklungsgestörte Personen mit deren Begleiter aus Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Montenegro versammeln. Die Besuche werden in zwei Gruppen organisiert und werden zehn Tage im Juni und September dauern.


Besondere Anerkennung für humanitäre Arbeit - Alen Efović

11.12.2011 

Schon seit vielen Jahren vergibt Herr Efović an behinderte Kinder seine Appartments, die er in Bar hat, und findet Wege, um alles Nötige für einen unvergesslichen Urlaub der Kinder am Meer bereitzustellen. Und für viele von ihnen ist es das erste Mal im Leben, das Meer zu sehen.

Über Alen Efović wurde folgendes gesagt:

"Alen Efović, das Leuchten am montenegrinischen Himmel, oder besser gesagt ein Mensch mit  inem großen Herz, der die Hilflosigkeit in Freude des Daseins umgewandelt hat, auf einzigartige Weise, von der ich zum ersten Mal in meiner zwanzigjährigen journalistischen Praxis überzeugt war. In der ersten Linie als Mutter, die schon seit 25 Jahren eine Tochter im Rollstuhl hat. Ich habe wirklich nicht geglaubt, dass es so etwas gibt. Ich hatte die Ehre, mich zu überzeugen, dass ein Mensch mit Hilfe von wenigen Personen einen Impuls des Lebens vielen Leuten geben kann, die wegen ihrer Behinderung benachteiligt sind, weil sie nicht aussehen wie andere. In Alens Familie sind diejenigen, mit denen das Leben schlecht gespielt hat, die Hauptpersonen, die vergessen, dass sie nicht gehen, dass sie nicht sehen, nicht hören, dass sie in eigener Welt leben, die wenige Personen verstehen, sondern sie leben wie alle "normalen" Leute." (ZORICA COCOVIĆ, regionale TV-Journalistin Čačak)

Bei der Nominierung der elterlichen Vereinigung für Kinder mit Behinderung steht:
 
"Der philanthropische Beitrag von Herrn Efović, der unsere Vereinigung als die Wichtigste einschätzt, ist es, dass er die Weise erkannte, auf die man der Entwicklung der Gesellschaft die Unterstützung leisten soll und weil er konkrete Aktivitäten realisierte, dass sich die Kinder mit Behinderungen und andere Randgruppen am Meer in seinen Appartements in Bar aufhalten und mit anderen Kindern verkehren. Herr Efović zeigte auf diese Weise, dass jeder Einzelne im Einklang mit seinen Fähigkeiten einen Beitrag leisten kann. 

Wir meinen, dass es wichig ist, weil er sich bemühte, die Unterhaltung für alle Kinder zu organisieren und Gelegenheit zu geben, dass sich die Kinder aus verschiedenen Staaten treffen, da diese Kinder selten in ihrem Leben eine solche Gelegenheit bekommen. 

Neben seinem persönlichen Beitrag aktivierte er auch die anderen Menschen aus Bar, dass sie an der Realisierung dieser Tätigkeit teilnehmen und auf diese Weise erhöhte sich das Niveau des Bewusstseins der Gemeinschaft über die Rechte der Kinder mit Behinderungen. 

Gemeinsam mit gleichbesinnten Menschen gründeten sie die NGO "Humanitarna Familija" und alle Mitglieder dieser Organisation engagierten sich und vergeben ihre Appartments für den Sommerurlaub der Kinder aus Randgruppen. Diese Aktionen fanden großen Anklang, weil auf diese Weise alle Mitglieder der örtlichen  Gemeinschaft verstanden, dass sie sich beteiligen sollen und ihren Beitrag zur Integration der Randgruppen in die Gemeinschaft leisten.


Präsident der Gemeinde besucht die NGO "Humanitarna Familija"

04.09.2011

Der Präsident der Gemeinde Bar Žarko Pavićević besuchte heute die NGO "Humanitarna Familija", die seit fünf Jahren im Ort "Veliki pijesak" Sommerurlaube für behinderte Kinder und Erwachsene mit besonderen Bedürfnissen und ihre Begleiter organisiert.

Alen Efović, der in Frankreich lebt und arbeitet, gründete vor fünf Jahren die NGO "Humanitarna Familija" und entschloss sich, in jedem Juni und September den Kindern und Erwachsene mit besonderen Bedürfnissen sein Haus in der Örtlichkeit "Veliki pijesak" kostenlos zu vergeben, vor allem den Kindern, welche aus schwierigen materiellen Verhältnissen stammen. Ihm und seiner Familie traten auch zehn Nachbarn aus "Veliki pijesak" bei, die auch kostenlosen Aufenthalt für die Menschen mit besonderen Bedürfnissen vergaben.  

- Zur Zeit verweilen bei uns 90 behinderte Kinder und 50 Begleiter. In den letzten fünf Jahren bewirteten wir etwa 740 Leute. Meine Familienangehörigen und Nachbarn, die ihre Häuser für die Unterbringung gaben, engagierten sich als Volontäre und wir bemühen uns alle, um den Aufenthalt unserer kleinen und großen Gäste aus Montenegro, Serbien und Bosnien-Herzegowina möglichst schöner zu machen. Bisher unterstützte uns die örtliche Organistion des Roten Kreuzes sowie der Fond für aktive Bürgerschaft von Montenegro, die Unternehmen "Stole & Co.", "Primorka", Bäckerei "Montenegro", Konditorei "Plavi jahač", Familien Brkanović und Striković und viele andere gute Menschen. Wir sind der Verwaltung der Gemeinde Bar sehr dankbar, die auch unsere Aktion unterstützt hat – sagte Efović.

Sowohl Kinder als auch Eltern, die dank der "Humanitarna Familija" in Bar den Sommer verbringen, sind voll des Lobes für die Familie Efović und alle andere Volontäre dieser NGO, weil sie dank dieser zum ersten Mal ans Meer kamen. In diesem September verbringen den Sommer in "Veliki pijesak" die Kinder aus Mostar, Zenica, Srebrenica, Odžak, Vršac, Subotica, Bela Crkva, Podgorica und Danilovgrad.

Erna Koldo aus Mostar, Mutter eines Mädchens mit besonderen Bedürfnissen und die Präsidentin der Vereinigung "Sunce", betonte, dass es sehr wichtig ist, dass die Gemeinde Bar Alen Efović in seiner humanitären Mission unterstützt, denn dann werden auch die Wirtschaftler beitreten, nicht nur aus Bar, sondern aus ganz Montenegro, Bosnien-Herzegowina und Serbien.

- Ich würde allen empfehlen, dass sie sich engagieren und helfen, dass dieses Projekt nachhaltig sei. Ich danke Ihnen allen, dass Sie unsere Freunde sind - sagte Koldova.

Von der Gemeinde Bar wurde in diesem Jahr für alle Kinder und ihre Begleiter kostenloser Transport bis zum Kloster Ostrog sichergestellt, und nach Worten des Präsidenten der Gemeinde werden sie auch finanzielle Unterstützung für die  "Humanitarna Familija" sicherstellen, entweder durch eine öffentliche Ausschreibung für die NGO oder auf eine andere Weise.  

- Es freut mich, dass es so viele humane Menschen gibt, die denjenigen helfen, denen die Hilfe nötig ist. Diese NGO ist ein Beispiel, wie man handeln sollte. Ich bin wirklich beeindruckt, weil alle nur Lobensworte über die "Humanitarna Familija" haben. Ihr Projekt ist ein Beweis, dass es keine Grenzen für Leute gibt, die Freundschaften schliessen möchten und es ist noch ein Beweis, dass Bar eine offene Stadt für alle ist – sagte Pavićević, indem er ein Dankschreiben für humanitäre Beiträge und Wohltätigkeiten der NGO "Humanitarna Familija" verlieh. Zum Schluss trat er den Mitgliedern der NGO „Svjetlost" aus Zenica bei der Interpretation ihrer Hymne "Sei mein Freund" hinzu.


Die Nachbarn kauften einen Computer

September 2011

Bar – Wie angekündigt, hat der deutsche Staatsbürger Michael Bader die Geldprämie von dem kürzlich stattgefundenem Photo-Wettbewerb der touristischen Organisation Bar für humanitäre Zwecke gespendet.

Für das Foto "Dame mit dem Hut" gewann er den ersten Preis im Wettbewerb und bekam dafür 150 Euro. Zu den 150 Euro gab er noch mal so viel aus eigener Tasche. Behilflich war ihm sein Nachbar Ibro Kalezić aus Utjeha, und so kauften sie einen Desktop-Computer mit samt Austattung für die Grundschule "Jovan Tomašević" in Virpazar.

Der Direktor der Schule Miodrag Šćepanović bedankte sich bei Michael für die grosszügige Geste. Michael kündigte an, dass das nicht die einzige Spende in Montenegro bleiben wird.

"In der TO Bar fragte ich nach, wo die Hilfe am dringendsten notwendig wäre und man antwortete, in der Schule in Virpazar. Es freut mich, dass wir den Jüngsten helfen können.

Der nächste Schritt ist die Gründung des Fonds für die "Humanitarna Familija", welche in Veliki Pijesak für behinderte Kinder mit besonderen Bedürfnissen sorgt. Von jeder bezahlten Übernachtung in meinen Appartments in Utjeha werde ich einen Euro für diesen Fonds spenden. Ich habe schon mit der Arbeit an einer Internetseite, unter den Adressen www.humanitarnafamilija.me und www.humanitarnafamilija.org begonnen", sagte Bader, der in diesen Tagen auch das Kinderheim in Bijela besuchen wird.

Mit grosszügiger Absicht unterstützte ihn als erster Herr Kalezić, der nach der Spende in Virpazar ebenfalls den neugegründeten Fonds unterstützen wird.

Kalezić betonte, dass er Bader 2009 kennenlernte, als er in Utjeha das Haus neben Michael´s Appartments gekauft hat. Kalezić sagte weiterhin, dass sie beide schnell einer Meinung waren, weil beide im Tourismus tätig sind.


Geld für die "Humanitarna Familija"

September 2011

Bar – Der Gewinner des Photo-Wettbewerbes der touristischen Organisation (TO) Bar ist der deutscher Staatsbürger Michael Bader. Er lebt jetzt vorwiegend in Utjeha und beschloss, dass er die Geldprämie in Höhe von 150 Euro für wohlhabende Zwecke spendet. Bader beschloss, den gleichen Betrag noch einmal zusätzlich aus eigener Tasche zu spenden.

Das Preisgeld von 150 Euro hat Bader für das Photo "Mädchen in Altbar" in Konkurrenz mit 28 weiteren Autoren, Amateuren und Professionellen bekommen. 

Seit 2007 lebt er in Bar und nach Deutschland fährt er nach Bedarf, wenn es die Arbeit erfordert. "Nach Montenegro komme ich seit 2005. Zu erst habe ich Urlaub in Dobra Voda gemacht und dann habe ich in Utjeha ein Appartment für mich und drei weitere zur Vermietung gekauft. Seit dem vorletzten Jahr vermiete ich diese und die Arbeit entwickelt sich langsam", sagte Bader, Fachmann für Telekommunikation.

Dabei zeigt er am iPad über die bekannte Internetseite "HolidayCheck" die Bewertungen seiner Landsleute, seiner wichtigsten Klienten. Nach Meinung der deutschen Touristen sind seine Appartments die höchstrangierte Beherbergungsunterkunft Montenegro´s. Für Michael bedeutet der Tourismus Arbeit und fotografieren ist sein Hobby. Er trennt sich nicht von dem "Digitalen". Das Gewinnerfoto entstand ganz zufällig, sagt er.

"Ich habe Gäste aus Deutschland nach Altbar geführt. Alle haben wir ein wenig fotografiert und in einer Sekunde habe ich den Schmetterling auf der Hand meines Gastes gefangen, die selbst fotografiert hat", erzählte er.

15 Fotos waren im Wettbewerb. "Als mich die TO benachrichtigte, dass mein Photo den ersten Preis bekommen hat, erzählte ich es sofort meiner Familie und Freunden in Deutschland, sowie der Familie des Mädchens, das posiert hat. Sie waren begeistert, als ich denen den Link von der Seite "Vijesti" mit dem Text über die Belohnungen weiterleitete. Die TO sagte, dass mein Bild auch im Katalog erscheinen wird", sagte Michael begeistert.

Michael´s Wunsch war, die Geldprämie von 300 Euro einer humanitären Organisation zu übergeben. Am nächsten war ihm die "Humanitarna Familija", die Dank unseres Landsmanns Alen Efović aus Paris, schon fünf Jahre hintereinander von Juni bis September kostenlose Sommerurlaube für behinderte Kinder organisiert. Alen Efović stellt sein Haus in Veliki Pijesak Kindern und Erwachsenen mit besonderen Bedürfnissen, vor allem wenn sie aus ärmeren Familien stammen, zur Verfügung.

Weitere, etwa zehn Nachbarn aus Veliki Pijesak, haben sich der Familie Efović angeschlossen. Sie stellten auch ihre Häuser zu diesem Zweck zur Verfügung.